Die Sauce verbindet geschmacklich alle Bestandteile eines guten Weihnachtsessens. Sie ist wichtig und muss oft kurz vor dem Servieren zubereitet werden. Mit diesem Leitfaden behalten Sie den Überblick.
Mit diesem Grundrezept gelingt eine aromatische Sauce. Zusätzlich teilen SCANPAN-Nutzer ihre besten Tipps für reichlich Sauce mit viel Geschmack.
SOS für Ihre Sauce
Mit diesen einfachen Hinweisen lassen sich die häufigsten Probleme beheben:
- Zu salzig: Eine geschälte rohe Kartoffel in der Sauce garen, bis sie weich ist. Sie nimmt Salz auf. Alternativ mit Milch oder Sahne verdünnen oder etwas Zucker zugeben.
- Klümpchen: Während des Aufkochens ständig gründlich rühren. Bleiben Klümpchen zurück, die Sauce durch ein Sieb gießen.
- Zu wenig Geschmack: Immer wieder abschmecken. Zunächst wenig Salz verwenden. Etwas Säure durch Orangenschale oder reduzierten Rotwein sowie Süße durch Johannisbeergelee können helfen.
Sauce zu Ente und Schweinebraten (4 Personen)
500 ml Bratensaft von Ente oder Schweinebraten
3 EL Weizenmehl
2 TL Johannisbeergelee
Salz und Pfeffer
Nach Wunsch Zuckerkulör
Schale von 2 Orangen
100 g Butter in Würfeln
Bratensaft in einen Topf sieben und kurz stehen lassen. Das Mehl dünn darüberstreuen und vom Fett aufnehmen lassen. Gründlich rühren und einige Minuten kochen. Nach Wunsch Zuckerkulör zugeben. Mit Salz, Pfeffer, Johannisbeergelee, Orangenschale und eventuell etwas Flüssigkeit vom Rotkohl abschmecken. Zum Schluss die Butterwürfel einrühren.
Die besten Tipps der SCANPAN-Community
Nille Hansen
Eine gute braune Sauce basiert auf Entenfond. Der Fond kann am Vortag zubereitet oder aus dem Bratensaft der Ente hergestellt werden.
Entenfond:
1 Entenkeule
1 Karotte
1 Pastinake
1 Zwiebel
500 ml Rotwein
1 l Wasser
10 Zweige Thymian
2 Lorbeerblätter
1 EL ganze Pfefferkörner
1 EL grobes Salz
Braune Sauce:
50 g Butter
2 EL Weizenmehl
800 ml Entenfond
300 ml Schlagsahne
2 TL Johannisbeergelee
3 EL Balsamico
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
Für den Fond Wurzelgemüse klein schneiden und die ungeschälte Zwiebel vierteln. Entenkeule und Gemüse in einem großen Topf rundum anbraten. Rotwein, Wasser, Thymian, Lorbeer, Pfeffer und Salz zugeben. Aufkochen und 2 Stunden sanft köcheln lassen.
Durch ein Sieb gießen und Keule sowie Gemüse entfernen. Den Fond über Nacht kalt stellen.
Vor der Verwendung das oben abgesetzte Entenfett abnehmen und für den Rotkohl aufbewahren.
Für die Sauce Butter schmelzen, Mehl zugeben und zu einer Mehlschwitze rühren, die sich vom Topfrand löst. Fond nach und nach unterrühren. Ständig rühren, damit nichts anbrennt. Sahne und Gelee sowie bei Bedarf Zuckerkulör einrühren. Mit Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten.
Carsten Schmidt-Simonsen
Die Grundlage einer guten Sauce liegt unter der Ente oder dem Schweinebraten: Wurzelgemüse, Zwiebeln, Äpfel, Orangen und Weihnachtsgewürze wie Lorbeer, Zimt, Nelken und ganze Pfefferkörner. Nach dem Sieben und Einkochen reichlich Sahne und Zuckerkulör zugeben.
Charlotte Præst Andersen
Ich verwende etwas Entenfett, glutenfreies Mehl und ein wenig Saft vom Rotkohl. So gelingt die Sauce jedes Mal.
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